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Reihenhaus

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Abb. 58

Umbau/Ausbau eines Reihenhauses (Siedlungsbau der 50er Jahre) mit gemeinsamen, dünnen Giebelwänden (11,5cm!) zu den Nachbarn.

Projektbeschreibung

Besondere Vorgaben (der Nachbarn): Rissfreie Ausführung der gesamten Baumaßnahme

Umbau/Ausbau eines Reihenhauses (Siedlungsbau der 50er Jahre) mit gemeinsamen, dünnen Giebelwänden (11,5cm!) zu den Nachbarn.

Hierfür wurden alle Arbeiten unter Kontrolle eines von den Nachbarn eingeschalteten Statikers und eines Bodengutachters ausgeführt. Im Keller wurde eine neue Wohneinheit errichtet. Für die gesamte Transportlogistik dieser sehr aufwendigen und schwierigen Baumaßnahme wurde zuerst die vor der Kelleraußenwand stehende Garage abgerissen, das Erdreich abgeschaltet und große Zugangsöffnungen (spätere Fenster) im Schutze von Abfangträgern gebrochen.

Der feuchte, salzbelastete, nur ca. 1,85m hohe Keller wurde komplett auf 2,50m Geschoßhöhe gebracht. D.h. alle vorhandenen Wände/Fundamente im Keller wurden abschnittsweise freigeschachtet, abgeschalt, Quellband zur Abdichtung der Fugen eingebaut und die Abschnitte ausbetoniert. Erschwerend kam hinzu, daß von der Gartenseite (Hangseite) während der ganzen Baumaßnahme Sickerwasser in den Baukörper eindrang. Hierfür wurden im Zuge der Unterfangungsarbeiten zusätzliche Drainageleitungen gelegt. Erst nach Fertigstellung der Unterfangungensarbeiten wurden die kompletten Kellerflächen ausgeschachtet, das Erdreich aus dem Haus transportiert und entsorgt.

Der Keller wurde zur Aufnahme der geforderten Innenabdichtung, des notwendigen Sanierputzes und der normalen Putzflächen gesandstahlt, z.T. von Hand nachgenadelt. In den Außen- und Innenwänden wurde eine nachträgliche Querisolierung mittels einer Bohrlochkette eingebracht. Die salzbelasteten Wände wurden behandelt und mit Sanierputz überzogen.